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Früher wurde mir immer gesagt „Die Welt steckt voller Möglichkeiten…“

…und ich wusste lange nicht, wie ich diese für mich ergreifen sollte. Das Ergebnis, eine Erkundungsreise geprägt von Neugierde, Offenheit und Empathie, um die Welt und mich selbst zu verstehen.

Gepaart war all das mit hoher Disziplin und Leistungsbereitschaft. Bachelor und Master in der Arbeits- und Organisationspsychologie mit Bestnoten absolviert, Stipendien für außerordentliche Leistungen und ehrenamtliches Engagement erhalten, die Karriere in der Unternehmensberatung gestartet. Unzählige internationale Praktika und die Führungsrolle in der ehrenamtlichen Tätigkeit, die neben dem Studium lief. Outdoor-Sport und Abenteuer, um meine Grenzen zu testen.

Alles ohne Bewusstsein.

Ohne Bewusstsein, meiner über meine körperlichen und mentalen Belastungs- und Krankheitssymptome. Ohne Bewusstsein, was ich eigentlich wirklich wollte, wer ich bin oder wo mein Platz auf dieser Welt ist. Ohne Bewusstsein, wo die eigene Unzufriedenheit herkommt, die sich durch mein Leben zog. Ohne Bewusstsein, was es braucht, um all das zu ändern…

Auf der Suche nach Lösungen setze ich mich nun schon seit Jahren mit Persönlichkeitsentwicklung, Psychologie und dem Coaching auseinander. Als studierte Psychologin mit dem Fokus auf Menschen in Arbeits- & Organisationskontexten, besitze ich tiefgreifendes Wissen über die menschliche Psyche. Meine Integrale Coaching Ausbildung addierte auf dieses Wissen den praktischen Anwendungshorizont und gab mir den Schlüssel, mich durch die Welt voller Möglichkeiten zu navigieren.

Wenn ich auf mein bisheriges Leben zurückblicke, war es mir schon sehr früh wichtig, die Menschen in meinem Umfeld zu stärken. Gunther Schmidt sagte einmal sinngemäß, Coach werde man im Alter von sieben oder acht Jahren, der Rest sei Nachzertifizierung. Genau das trifft auf mich zu…

… und ich habe erkannt, dass es die eigene Wahrnehmungsfähigkeit für sich selbst und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten braucht, um sich erfolgreich zu navigieren, statt die Möglichkeiten blind zu ergreifen.

                                                                  Die  Erkenntnis 

                                                                  Die  Erkenntnis 

                                                                  Die  Erkenntnis 

Mir fiel auf, dass sich ein Großteil meiner Lebensrealität mit der der Generation Y gleicht. Trotz der berechtigten Kritik am Generationenbegriff macht er für diesen Text viele Dinge einfacher erklärbar.

Denn es ist die Generation, die die Arbeitswelt der nahen Zukunft dominieren wird. Es sind die Nachwuchsführungskräfte von morgen und Gründer:innen von heute. Die Generation, die in einer Welt voller Möglichkeiten, permanenten Entscheidungsdruck und Digitalisierung aufgewachsen ist. Die Generation, in der erfolgreich ist, wer glücklich ist, wer eigenständig und selbstwirksam eine Tätigkeit ausüben darf, die im Einklang mit dem eigenen sozial und nachhaltigen Wertmuster ist.

Die Generation, die in dieser komplexen (Arbeits-)Welt voller Möglichkeiten „entscheidungsmüde“, geworden ist und sich gelähmt fühlt. Die unzufrieden ist mit dem, was ist und unsicher ist mit dem, was kommen soll. Das, was kommen soll steht außer Frage, denn die eigenen Ansprüche lassen immer die Frage „What´s next“ laut werden – höher, schneller weiter. Allgemeine Orientierungslosigkeit und Stress durch die Konfrontation mit dem eigenen Leben…

… first minder ist für Euch. Damit Ihr Euch und andere mit Selbstbewusstsein erfolgreich und resilient durch eine komplexe (Arbeits-)Welt führen könnt.

Meine Vita

Akademischer Werdegang

2022 - 2023
Certified Professional Coach - iPec (ICF-zertifizierte Coaching Ausbildung)
2022
Energy Leadership Index Master Practitioner (ELI-MP) and Core Dynamics Leadership Master
2020 - 2021
Master of Science, Psychology Major in Work & Organization
2015 - 2018
Bachelor of Science, Psychologie Fokus auf Wirtschaftspsychologie

Beruflicher Werdegang

2021 - 2023
Workforce and Organizational Consultant - Capgemini Invent, Berlin
2021
Global Learning and Development Praktikum - Danone, Amsterdam
2020
Active Sourcing and Employer Branding Werkstudentin - zeb GmbH, Münster
2019
Employer Branding and Entry Programs Praktikum - Axel Springer, Berlin
2018
Psychological Business Consultant Praktikum - Contract, Kapstadt

Häufig gestellte Fragen

Was ist Coaching im Vergleich zu Therapie, Beratung und Training?

Coaching:

  • Die ICF (International Coaching Federation) definiert Coaching als „partnerschaftlichen und zum Nachdenken anregenden Prozess, der Menschen und Organisationen kreativ dabei unterstützt, ihr persönliches und professionelles Potential zu steigern.“ Dabei verpflichtet sich die ICF zu einer Coaching-Form, die den/die Klient:in als Experten:in des eigenen persönlichen und/oder beruflichen Lebens anerkennt.
  • Die eigenen Selbstmanagementfähigkeiten müssen entsprechend funktionstüchtig sein. Kurz gesagt: Psychisch gesunde Menschen können sich durch ein Coaching helfen lassen.
  • An einem Beispiel erklärt: Viele Menschen haben Angst vor Prüfungen. Zu schauen, woher die Angst rührt und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten wiederzufinden – das wäre eher ein Fall für den Coach. „Wenn diese Angst aber so schlimm wird, dass das Hinausschieben von Prüfungen mit der eigenen Lebensplanung in Konflikt gerät, wird die Prüfungsangst pathologisch.“

Therapie im Unterschied zu Coaching:

  • Psychotherapie darf nur von Personen ausgeübt werden, die über eine Erlaubnis nach dem Psychotherapeutengesetz (PsychThG) verfügen.
  • Ausrichtung auf explizite schwere psychische Probleme und tiefgehende emotionalen Probleme.
  • Oftmals übernimmt der/ die Therapeut:in den Ablauf und Inhalt sowie Verantwortung für die Therapie.

Beratung im Unterschied zu Coaching: 

  • Ein Berater schlägt durch seine Fachkenntnisse konkrete Maßnahmen und Strategien zur Lösung eines bestimmten Problems vor.
  • Der Fokus liegt auf einem Sachverhalt und nicht auf einer Person und Beziehung.
  • Ziel ist die Problemlösen durch Fachwissen und nicht durch Hilfe zur Selbsthilfe wie beim Coaching.

Training im Unterschied zu Coaching: 

  • Beschränkt sich i.d.R. auf fachliche Anleitung, wie die technisch-fachliche Kompetenzerweiterung.
  • Der/ die Trainer:in ist überwiegend Anleiter und sachorientiert, eine Beziehungsaufnahme ist möglich, aber ein „Nebeneffekt“.
  • Im Training bestimmt der/ die Trainer:in den Inhalt und Ablauf der Übungen und leitet gezielt an.
  • beim Training ist der/ die Trainer:in als Fachexpert:in in einem Fachgebiet klar überlegen.

Was sind die Vorteile von Online-Coaching?

Mit Online-Coaching hast Du die Möglichkeit Dich ortsunabhängig genauso professionell coachen zu lassen wie in Präsenz – flexibel, interaktiv und effizient. Die Vorteile von Online-Coaching liegen auf der Hand und die Hürde ein Coaching in Anspruch zu nehmen sinkt:

  • Du hast eine hohe zeitliche und örtliche Flexibilität durch Integration der Coaching Sessions in deinen Alltag.
  • Du sparst Geld und Zeit durch wegfallende An- und Abfahrtszeiten.
  • Spontane Coaching Möglichkeit bei akuten Themen sind immer auf Anfrage möglich.
  • Du kannst in deiner gewohnten Umgebung bleiben, bei gleichzeitiger höchster Vertrautheit und Nutzung Datenschutzkonformer Tools.
  • Auf Wunsch ist auch eine Kombination aus Präsenz-Coaching und Online-Coaching möglich.

Was sind die Vorteile von Präsenz-Coaching?

Online-Coaching – ja unbedingt und wenn es die Möglichkeit für ein persönliches Treffen gibt, kann dies bei sehr emotional tiefgehenden Themen noch effektiver sein.

In gewisser Hinsicht hat Online-Coaching Grenzen. Der Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung kann durch den begrenzten Ausschnitt, den man voneinander sieht, erschwert werden. Für den Coach ist es schwieriger, sich anhand von Körpersprache, Gestik und Mimik ein Bild über die Lage des Klienten zu machen. Zudem ist der Coaching-Prozess mediiert durch ein digitales Medium, was störanfällig sein kann. Obwohl die Vorteile des Online-Coachings auf der Hand liegen, sind auch die Vorteile des Präsenz-Coachings nicht zu negieren.

Woran erkenne ich einen guten Coach?

„Coach“ ist kein geschützter Begriff, daher ist es wichtig, auf entsprechende Zertifizierungen großer Coaching Verbände zu achten (z.B. ICF oder DBVC). Voraussetzung für eine Zertifizierung als Coach ist meist eine qualifizierte Coaching-Ausbildung, entsprechende Berufspraxis und die Teilnahme an Supervisionssitzungen. Entscheidend für die Kompetenz ist neben einer qualifizierten Coaching-Ausbildung auch die kommunikative Kompetenz. Ein Coach ist kein Berater und „rät“ den Klient:innen etwas, sondern stellt entscheidende Fragen, um neue Wahrnehmungs- und Handlungsperspektiven zu eröffnen.